Bei Erwachsenen sind die in klinischen Studien berichteten Nebenwirkungen und ihre Häufigkeiten die folgenden: Phlebitis oder Thrombophlebitis an der Infusionsstelle in 3,1 Prozent der Fälle, Übelkeit 2,0 Prozent, Durchfall 1,8 Prozent, Erbrechen 1,5 Prozent, Hautausschlag 0,9 Prozent, Fieber 0,5 Prozent, Krampfanfälle 0,4 Prozent und Hypotonie 0,4 Prozent. Verdauungsstörungen und die örtliche venöse Reaktion zählen zu den am häufigsten berichteten Wirkungen.
Das Risiko für Krampfanfälle hängt von der Ausgangslage ab. Bei Säuglingen von der Geburt bis zum Alter von 3 Monaten wurden sie mit einer Häufigkeit von 5,9 Prozent berichtet, deutlich über den 0,4 Prozent bei Erwachsenen, und eine Beteiligung des zentralen Nervensystems gehört zu den überwachten Wirkungen. Ein schwerer Durchfall mit wässrigen oder blutigen Stühlen kann zudem noch bis zu zwei Monate oder länger nach dem Absetzen der Behandlung auftreten: Diese antibiotikaassoziierte Kolitis erfordert dringend ärztlichen Rat.